Warendorfer Hengstparaden 2010

Wie jedes Jahr im Herbst boten die Warendorfer Hengstparaden auch 2010 ein interessantes und vielseitiges Programm, anhand dessen sich die Besucher von der Qualität der nordrhein-westfälischen Pferdezucht überzeugen konnten. Neben Warmblutbeschälern -von hocherfolgreichen und bewährten Hengsten bis hin zu den jungen Remonten- wurden auch Kaltbluthengste gezeigt.

 

In abwechslungsreichen Schaubildern bekam man einen Einblick in die Vielfalt der Arbeit mit den Hengsten.

So wurden beispielsweise Aktionstraber an der Hand und unter dem Sattel präsentiert, weiterhin eine Grand Prix Kür mit dem Landbeschäler Laureus und ein Dressur-Quartett.

Außerdem war u.a. eine Springquadrille mit acht Hengsten und die "Fahrschule vom Sattel" mit insgesamt sechzehn Hensten zu sehen. Bei der Ungarische Post, die auf die Hirten in der ungarischen Puszta zurückgeht, steht ein Reiter auf zwei galoppierenden Pferden; dieses Schaubild wurde in Warendorf mit zwei Kaltblütern vorgeführt.

 

 

Nicht nur als Reitpferde und an der Hand, sondern auch in verschiedenen Anspannungen präsentierten sich die Hengste, etwa in Viererzügen, im Sulky oder als Kaltblut-Neunerzug.

 

 

Die Warendorfer Spezialisten zeigten in der Schule über der Erde Lektionen wie die Levade oder den Spanischen Schritt und Sprünge wie Kapriole oder Courbette.

Mit seinem rheinischen Kaltbluthengst Hurrican sorgte der Landgestüthauptwärter Georg Frerich alias August Schulte Quaterkamp in der "Dicken Tour" für Begeisterung.

Den krönenden Abschluss fand die Hengstparade traditionsgemäß wie seit über 80 Jahr mit der großen Dressurquadrille.

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